Zielort 2 “USI Lugano“ Vertiefungsstudium Management and Public Economics

Text: Eolo Ulrich

Fliegender Reporter zu sein ist spannend und es macht Spass! Nach der Entdeckung des Kommunikationsfachgebietes war ich wieder in Lugano, dieses Mal um mir einen Überblick über die Vertiefung Management and Public Economics zu verschaffen und weitere Hinweise über die USI zu sammeln.

Das Hauptgebäude der USI

Das Hauptgebäude der USI

Meine Interviewpartnerin war Liliane Ackle, eine gewissenhafte Studentin aus der deutschen Schweiz, die ihren Bachelor in Genf abgeschlossen hat, das erste Jahr des PMP Masters in Bern absolviert hat und nun die Entscheidung getroffen hat, das Vertiefungsstudium in einer weiteren linguistischen Region der Schweiz zu machen. Neben dem Studium ist sie aktiv in der Fachschaft tätig, wo sie einen tollen Job macht.

Ich traf Lili in einem Vorlesungsraum des roten Gebäudes, welches sich hinter dem Hauptgebäude befindet. Wie man auf dem Bild sehen kann, sind die Räume geräumig und hell.

Der Vorlesungsräum, wo ich Lili traf

Der Vorlesungsraum, wo ich Lili traf

Meine erste Frage war, weshalb Lili sich für das Vertiefungsstudium an der USI entschieden hat.

Lili hat grossen Wert darauf gelegt, in einer Region zu studieren, wo Italienisch geredet wird. Dank ihres Bachelorstudiums in Genf kennt sie schon die welsche Kultur und wollte daher eine andere Region der Schweiz kennen lernen.

Ich ging weiter mit Fragen über ihre Erfahrungen während des Studiums an der USI und ich bat sie, einen Vergleich mit Bern zu machen.

Sie erklärte, dass:

  • die Kurse in Lugano auf vier Tage verteilt seien, die Woche also etwas kompakter sei;
  • es Fächer in Lugano gäbe, die jeweils nur ein halbes Semester dauern. Sie findet, dass dank dieser Blockstrukturen die Themen besser vertieft werden können;
  • das Fachgebiet Management ganz auf Englisch sei und die Kurse grundsätzlich spannend seien. Es gäbe aber viele Parallelen zu den Vorlesungen im Grundstudium in Bern;
  • das Niveau für gewisse Vorlesungen deutlich tiefer sei;
  • sie in der Arbeitsweise von gewissen Studierenden einen Unterschied sehe im Vergleich zu Deutschschweizer Studenten. Zum Teil werde der Stereotyp bestätigt, dass die Deutschschweizer etwas pingelig seien und eine sehr genaue und gewissenhafte Arbeitsweise hätten.

Wie ich es mit Fabio gemacht hatte, habe ich auch an meine Interviewpartnerin Fragen betreffend des Studienorts gestellt.

Wie ist die Stadt?

Die Stadt ist klein und sympathisch. Anfang Semester muss man unbedingt vom guten Wetter und der warmen Sonne profitieren. Der See und das Lido sind fabelhaft und die Ausflugsmöglichkeiten in die nahe Umgebung aber auch nach Italien sind super!

Abendstimmung am Lago di Lugano (Ceresio)

Abendstimmung am Lago di Lugano (Ceresio)

Wie ist die Uni?

Die Uni, wie die Stadt, ist klein und sympathisch. Es gibt viele Events und Möglichkeiten, wie zum Beispiel Konferenzen und Sprachkurse.

Wie ist der Umgang mit den anderen Kommilitonen und Kommilitoninnen?

Viele Studierende kennt man bereits aus Bern. Das ist natürlich praktisch, weil man nie alleine ist. Aber das kann auch ein Hindernis sein, weil man so weniger Studierende der USI kennenlernt.

Unterkunft?

Ich habe früh mit der Wohnungssuche begonnen. Die Anzeige für meine jetzige Wohnung habe ich auf der Homepage der Universität (www.alloggi.usi.ch) gefunden.

Lili wohnt in einer modern eingerichteten 3er WG, 5 Minuten von der Uni entfernt.

Empfehlungen für zukünftige Studierende?

1. Sie sollen möglichst viele Blockseminare wählen. Diese sind sehr gut und kompakt aufgebaut, in wenigen Tagen wird einem viel Wissen vermittelt. Sie werden häufig von ausländischen Professoren geführt, die einzig für diese Veranstaltungen an die USI kommen und meistens absolute Koryphäen auf den jeweiligen Gebieten sind.

2. Sie sollen von den Sprachkursen Gebrauch machen, die von der USI angeboten werden. Zwei Wochen vor dem Semesterbeginn bietet die USI jeweils Intensiv-Italienisch-Kurse an – eine gute Möglichkeit, sich bereits vor Studiumsbeginn mit der Uni und der Stadt vertraut zu machen. Während des Studiums besteht die Möglichkeit, Abendsprachekurse zu besuchen.

Ganz am Schluss wollte ich wissen, was sie am meisten schätzt an ihrer USI-Experience:

Lili schätzt das Sprachangebot der USI und sie mag die Umgebung: über Mittag oder am Abend geht sie oft an den See oder nimmt an spannenden Veranstaltungen teil.

Ich verlasse meine Interviewpartnerin mit einem Lächeln auf den Lippen. Ich poste hier ein exklusives Foto.

Kaffee Pause auf der Terrasse der USI

Kaffee Pause auf der Terrasse der USI

Für weitere Informationen bezüglich der Vorlesungen des Vertiefungsstudiums Management and Public Economics empfehle ich folgenden Link: http://www.pmp.usi.ch/en/economia-e-management-pubblico.htm.

Ich wünsche euch allen eine gute Zeit und ich gebe bereits jetzt bekannt, dass mein nächster Beitrag aus Lausanne sein wird, wo ich Maria treffen werde. Ich freue mich und hoffe, ihr freut euch auch. Ciao!

 

Comments are closed.