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Frühlingsanlass 2015

Nach der letztjährigen erfolgreichen Lancierung des „Alumni Netzwerk Master PMP“ startete am 30. April 2015 die zweite Runde unter dem Motto „Wahlen 2015 – verschiedene Blickwinkel auf ein Grossereignis“. Am Anlass dabei waren rund 65 ehemalige und aktuelle Studierende des Master PMP, vier hochkarätige Referierende, Sponsoren und weitere geladene Gäste.

Der Anlass stand unter dem Motto „Wahlen 2015 – verschiedene Blickwinkel auf ein Grossereignis“. Das Jahr 2015 bietet nicht nur das Ereignis der National- und Ständeratswahlen, sondern auch Wahlen auf kantonaler und kommunaler Ebene. So konnte Edith Wiederkehr, Leiterin Wahlen & Abstimmungen des Kantons Zürich und OK-Mitglied des Alumni Netzwerks, aus ihrem Alltag im Wahljahr erzählen und brachte das Publikum mit zwei Anekdoten zum Schmunzeln.

Die beiden Referierenden Christa Markwalder, Nationalrätin FDP Liberale/BE und Matthias Aebischer, Nationalrat SP/BE, eröffneten uns spannende Einblicke in ihre Strategien vor und während der heissen Phase des Wahlkampfes. Christa Markwalder bezeichnete sich als Brückenbauerin im Bundeshaus, die ihrer politischen Linie auch während des Wahlkampfes treu zu bleiben versuche. Des Weiteren gab Christa Markwalder Einblick in ihre persönliche politische Laufbahn und warnte vor banalen Politikerrankings, welche im Vorfeld der Wahlen nicht selten unreflektierte Ergebnisse über die Kandidierenden präsentieren würden.

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Matthias Aebischer erklärte, dass er sich im diesjährigen Wahlkampf nicht erst einen Namen machen muss wie vor vier Jahren, als er neu kandidierte. Er werde jedoch manchmal immer noch von einigen Wählerinnen und Wählern als „der Mann vom Kassensturz“ bezeichnet (in der Meinung, er moderiere immer noch den Kassensturz). Er gewährte den Anwesenden zudem Einblick in die Gedanken eines Nationalratskandidierenden und in die Dynamik einer Partei während des Wahlkampfes. Ebenfalls erwähnte er mögliche Fettnäpfchen, in welche Kandidierende treten können.

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Alexandra Molinaro, Projektleiterin bei easyvote und PMP Studentin in Lugano, sprach über die Abstinenz der Jugend an der Urne und Ihre Absichten und Bemühungen, die Politik den jungen Wählerinnen und Wählern näher zu bringen. Wahlunterlagen (das rote Abstimmungsbüchlein) seien, auch wenn vereinfacht dargestellt, für viele Wählerinnen und Wähler immer noch sehr komplex und schwer verständlich, vor allem für Jungwähler und Jungwählerinnen.

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Mit Christoph Lanz, dem ehemaligen Generalsekretär der Bundesversammlung, kamen wir in den Genuss von Geschichten aus über 30 Jahren Erfahrung und Beobachtung des Parlamentsbetriebs. Seinem Blick hinter den Kulissen war es beispielsweise nicht entgangen, dass ein Parlamentarier eines Tages seinem politisch stärksten Kontrahenten – die beiden liessen in der Öffentlichkeit kein gutes Haar aneinander – Kaffeerahmdeckeli für dessen Kind mitbrachte.

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Als Abschluss stellten sich die Referentinnen und Referenten den kritischen Fragen des Publikums.

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Der anschliessende Apéro im Foyer des Kuppelraums bot Gelegenheit mit den Referierenden in Kontakt zu kommen und sich mit ehemaligen Kommilitoninnen und Kommilitonen auszutauschen. Der Abend endete bei gemütlichem Beisammensein im „Lehrerzimmer“, einer kleinen aber feinen Bar im Herzen von Bern.

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Die Organisatorinnen des Alumni Events bedanken sich herzlich für das zahlreiche Erscheinen, die eingegangenen Spendenbeiträge, die hervorragenden Fotos von unserem Fotografen und die wunderbare Stimmung während des ganzen Abends. Ein ganz herzliches Dankeschön auch alle Helferinnen und Helfer, die während des Abends im Hintergrund tätig waren.

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(Das OK von l. n. r.: Edith Wiederkehr, Maria De Bon, Aurélia Buchs und Nina Blaser)

Anregungen und Ideen sind jederzeit willkommen unter:  info@pmp-alumni.ch

 

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Frühlingsanlass 2014: Kick- Off

Über 70 Personen haben am 13. März 2014 die Lancierung des neuen „Alumni Netzwerk Master PMP“ im Kuppelsaal der Uni Bern gefeiert. Mit dabei waren ehemalige und aktuelle Studierende des Master PMP, Professoren des KPM und zwei hochkarätige Referenten und eine hochkarätige Referentin. Der Startschuss für das neue Netzwerk ist geglückt, nun geht es an dessen konkrete Ausgestaltung.

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Von Liliane Ackle (Nina Blaser, Maria De Bon) Fotos: P.S.

Das lateinische Wort nexus, abgeleitet vom Verb nectere, steht für das Zusammenknüpfen von Dingen. Auf diesem Gedanken basiert die Idee der Gründung des „Alumni Netzwerk Master PMP“. Daraus hergeleitet ergibt sich das Hauptziel des Netzwerks, nämlich eine Plattform zu schaffen, welche es den Ehemaligen und aktuellen Studierenden erlaubt, sich über spezifische Themen im Zusammenhang mit dem Master PMP, ihrem Berufseinstieg oder über Erfahrungen mit späteren Weiterbildungen auszutauschen. Gleichzeitig wird dadurch ein Raum für das gemütliche Zusammensein unter Kollegen und Kolleginnen geschaffen. Auch weil es sich beim PMP-Studiengang um einen noch wenig bekannten Master handelt, ist ein Austausch unter den ehemaligen und aktuellen Studierenden von grosser Bedeutung.

Netzwerkidee

Hinter dem Netzwerk stehen die aktuellen PMP-Studentinnen Maria De Bon und Aurélia Buchs, sowie die ehemaligen Studentinnen Edith Wiederkehr und Nina Blaser. Ausschlaggebend für die Lancierung des Netzwerks sei vor allem die wachsende Zahl der PMP-Absolventen gewesen, heisst es bei den Organisatorinnen. Ziel sei es, dass ehemalige Studierende des Master PMP auch nach dem Studium in Kontakt bleiben und Erfahrungen austauschen könnten.

Bei regelmässigen Anlässen sollen die Beziehungen gepflegt und gefestigt werden. Das Alumni Netzwerk PMP soll ehemaligen Studierenden zudem die Möglichkeit bieten, mit Personen aus dem öffentlichen Sektor und Dozierenden in Kontakt zu treten und zu bleiben. Ein nächster Anlass ist für den Herbst 2014 geplant. Möglich ist zu einem späteren Zeitpunkt auch die Gründung eines Vereins.

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Input-Referate aus der Berufswelt

Der Kick-Off-Event des neuen Netzwerks stand unter dem Motto „Öffentliche Verwaltung – Chancen und Herausforderungen“. Referierende waren Barbara Perriard, Leiterin der Sektion Politische Rechte der Bundeskanzlei, Adrian Wüthrich, PMP-Absolvent und Berner Grossrat sowie Hanspeter Trütsch, Leiter Bundeshausredaktion des Schweizer Fernsehens. In gut zehnminütigen Input-Referaten gaben diese Einblick in ihre persönliche Perspektive auf die öffentliche Verwaltung.

Adrian Wüthrich nannte als grösste Herausforderung der öffentlichen Verwaltung die immer komplexer werdende Steuerung, die knappen Ressourcen und das Milizsystem. Letzteres schliesse immer mehr Leute – nicht zuletzt aus Zeitmangel – aus der Politik aus, die sich dafür bestens eignen würden.

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Barbara Perriard konzentrierte sich in ihrem Referat auf die Chancen der öffentlichen Verwaltung. Allerdings sprach auch sie von einer grossen Komplexität innerhalb der Verwaltung und bezeichnete das Stakeholder-Management als eine der grössten Herausforderungen. Für Absolvierende des Master PMP sieht Barbara Perriard grosses Potenzial, um in der Verwaltung Fuss fassen zu können. Ein interdisziplinärer Zugang zu den Themen der Verwaltung sei im Umgang mit den vielen Stakeholdern von grossem Vorteil.

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Das dritte Referat des Abends hielt Hanspeter Trütsch, welcher die öffentliche Verwaltung als Bundeshausjournalist seit fast 20 Jahren beobachtet. Er wüdigte diese kritisch. Als grösste Herausforderungen nannte er die hohe Komplexität der politischen Geschäfte, deren technokratische Ausarbeitung und die damit verbundene Vermischung von Politik und Verwaltung. Zudem sei die zunehmende Verbreitung von Lobbyisten in der Verwaltung eine grosse Herausforderung.

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Nächster Schritt: Ausgestaltung des Netzwerks

Die Lancierung des Netzwerks ist geglückt. Nun geht es an dessen Ausgestaltung. Wie soll die Zukunft des „Alumni Netzwerk Master PMP“ aussehen? Beim anschliessenden Apéro im Foyer des Kuppelsaals wurden bereits erste Inputs und Anregungen ausgetauscht.

Die vier Gründerinnen des Netzwerks werden diese Anregungen nun besprechen und in dessen Ausgestaltung einfliessen lassen. Eines ist schon jetzt klar: Der Weiterführung des Netzwerks steht nichts mehr im Wege – das grosse Interesse am Kick-Off-Event vom 13. März hat gezeigt, dass mit dieser Idee ein Bedürfnis erkannt wurde. Die Organisatorinnen freuen sich schon jetzt auf weitere anregende und interessante Anlässe.

Kick-Off-Event Alumni Master PMP 2014

Kick-Off-Event Alumni Master PMP 2014

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Weitere Anregungen sind jederzeit willkommen unter:  info@pmp-alumni.ch