PMP-Studierende und Alumni treffen sich zum Erfahrungsaustausch

Bereits befinden wir uns schon wieder mitten im Frühlingssemester und die jüngsten PMP-Einsteiger sind so jung auch nicht mehr. Ab Sommer werden viele von uns getrennte Wege gehen, um ihr Vertiefungsstudium entweder an der Università della Svizzera Italiana, an der Université de Lausanne oder am IDHEAP zu absolvieren. Das Auseinandersetzen mit der Zeit und Mölichkeiten nach dem Master hat für viele begonnen. Aus diesem Grund entschloss sich die Event-Delegation der Fachschaft, bestehend aus Auréia Buchs und Maria De Bon, für die Organisation eines Treffens aktueller Studierender mit ehemaligen PMPlern. Der Abend stand unter dem Motto „Experience Exchange“ und beinhaltete Referate von Absolventen und Absolventinnen über ihren Werdegang und ihre Erfahrungen bei der Stellensuche. Das Programm sollte aber vor allem auch Gelegenheit für Fragen und ungezwungenes Networking bieten.

Eva Thomann erzählt vom Doktorieren

Als erste Referentin durften wir Eva Thomann, Doktorandin und Lehrassistentin am KPM, begrüssen. Einerseits informierte sie uns über Ablauf und die verschiedenen Arten eines Doktorats (monographisch vs. kumulatives Doktorieren), erzählte in einem zweiten Teil dann aber auch von ihren ganz persönlichen Erfahrungen und den Vor- und Nachteilen, die ein Doktorat mit sich bringen.

Ihr Beitrag zum akademischen Werdegang war nicht nur wertvoll für alle diejenigen, die bereits an ein Doktorat nach dem Master gedacht hatten, sondern mag auch das Interesse derjenigen geweckt haben, die sich bis anhin noch gar nie mit dieser Option auseinander gesetzt hatten.

Zweiter Referent war Christian Kalbassi; er gehörte zum ersten Jahrgang des PMP-Studiums. Christian staunte zuerst einmal über die grosse Anzahl der Studierenden und die offensichtlich beachtlichen Entwicklungen, die dieser junge Master seit seiner Gründung durchlaufen hat.

Christian Kalbassi über Risikomanagement

Christian schrieb seine Masterarbeit über den Entscheidungsprozess des Bundesrats. Er erzählte, wie die Kontakte, die er während des Studiums und der Arbeit nebenbei sammeln konnte, ihn immer wieder an neue Projekte heranbrachten. Zur Zeit arbeitet er an seiner Doktorarbeit zum Thema Krisenmanagement und hat zusätzlich Aufgaben bei der Stadt Zürich und der ZHAW in Winterthur.

Die zwei letzten Referentinnen repräsentierten die Generation PMPler, die ihren Abschluss erst vor kurzem machten.

Tania Tribelhorn schloss im letzten Jahr ab und arbeitet nun beim Bau- und Verkehrsdepartment des Kantons Baselstadt. In ihrer praktisch orientierten Masterarbeit befasste sie sich mit Fragen der Wirtschaftsförderung des Kantons Baselland.

Tania Tribelhorn steht Rede und Antwort

Sie erzählte den Anwesenden von ihren Erfahrungen bei der Stellensuche und unterstrich, dass der Studiengang PMP zwar wenig bekannt sei, viele Arbeitgeber aber interessiert darauf reagieren, da die Absolventen ein breites, interdisziplinäres Wissen mitbringen. Tania griff somit auf, was auch ihre Vorredner bereits betont hatten: Das Wichtigste im Bewerbungsprozess sei, sich gut zu präsentieren und den Studiengang und die daraus resultierenden Stärken der Bewerber hervorzuheben.

Für all diejenigen, die eine Masterarbeit in Verbindung mit einem Praktikum anstreben, war Anna Meisters abschliessender Beitrag äusserst aufschlussreich. Sie absolvierte ein Praktikum beim Sozialamt der Stadt Bern und schrieb parallel dazu ihre Masterarbeit in Zusammenhang mit einem Pilotprojekt des Amtes.

Anna Meister erzählt von ihrem Praktikum

Anna betonte, dass wer eine Masterarbeit kombiniert mit Praktikum im Visier hat, damit rechnen muss, dass sich der Prozess dadurch etwas verlängere und teils auch verkompliziere; sie betonte aber auch, dass sich dies in ihrem Fall sicher gelohnt habe, da sie an einem Projekt gearbeitet habe, für das in der Praxis ein Nutzen bestehe.

 

Nach den spannenden Beiträgen der ReferentInnen, die jeweils viele Fragen von Seiten des Publikums aufwarfen, ging man zum zweiten Teil des Abends über. Bei Wein und üppigen Häppchen ergab sich die Gelegenheit, mit den ReferentInnen persönlich ins Gespräch zu kommen, wie auch die anderen TeilnehmerInnen, Studierende des ersten und zweiten Studienjahrs “ein Mix aus Deutschschweizern, Tessinern und Welschen“ sowie Alumni näher kennen zu lernen.

Text: Liliane Ackle, Fotos: André Gsell

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